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            <title>Die Linke Ostwestfalen-Lippe: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Ostwestfalen-Lippe</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 22:29:37 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 17 Aug 2026 22:29:37 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-139703</guid>
                <pubDate>Wed, 11 Jan 2017 10:12:00 +0100</pubDate>
                <title>Solidarität mit den Beschäftigten der Median- Klinik in Bad Oeynhausen</title>
                <link>https://www.dielinke-ostwestfalen-lippe.de/mdb/inge-hoeger-mdb/aktuell/detail/news/solidaritaet-mit-den-beschaeftigten-der-median-klinik-in-bad-oeynhausen/</link>
                <author>inge.hoeger.wk@bundestag.de (Inge Höger)</author>
                <description>Solidaritätserklärung. DIE LINKE. Kreisverband Herford und Inge Höger, Bundestagsabgeordnete für DIE LINKE. aus dem Wahlkreis Herford erklären sich solidarisch mit den Beschäftigen und dem Betriebsratsvorsitzenden</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Roland Thomae der Median-Klinik in Bad Oeynhausen. Roland Thomae sollte von der Geschäftsführung gegen seinen Willen in den Ruhestand versetzt werden und kann nun nur bis zum Abschluss des nächsten Gerichtsverfahrens im Rahmen einer Prozessbeschäftigung seinen Aufgaben als Betriebsrat weiter nachgehen. Vielen Beschäftigen der Median-Kliniken wurde mit der Schließung der Weserklinik zum 30. Juni 2016 gekündigt. Der Betriebsrat hatte über einen Sozialplan verhandelt.</span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"> </span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Aus Sicht der Partei DIE LINKE. ist es nicht nachvollziehbar, dass eine gut ausgelastete Klinik eines bundesweiten Konzerns einfach geschlossen und den Beschäftigten ohne Sozialplan gekündigt wird. Und dann wird versucht, einem Betriebsratsvorsitzenden, der sich für die Kolleginnen und Kollegen einsetzt gegen seinen Willen in den Ruhestand zu schicken. Das Arbeitsgericht Minden hatte bereits in einer Entscheidung vom 2. August 2016 entschieden, dass das Arbeitsverhältnis über den 30. September aufgrund eines bestehenden unbefristeten Arbeitsvertrages weiter besteht. Die Klinikleitung hat gegen das Urteil Revision eingelegt, über die noch zu entscheiden ist.</span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"> </span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Dieser Vorgang ist nur vor dem Hintergrund erklärbar, dass die Median-Klinik den Betrieb in der Weserklinik in Bad Oeynhausen angeblich aus wirtschaftlichen Gründen einstellen will. Dazu hatte die Unternehmensleitung im Sommer erklärt, die Beschäftigten seien durch ihre Streiks für die Durchsetzung von Tarifforderungen und einen gerechten Tarifvertrag für die Schließung mit verantwortlich. Der Betriebsrat und sein Vorsitzender haben einen Sozialplan für die Kolleginnen und Kollegen gefordert. 140 Beschäftigte verloren ihren Arbeitsplatz, 127 erhoben Klagen vor dem Arbeitsgericht gegen ihre Kündigung.</span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"> </span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Auf der Homepage der Zentrale der Median-Klinik mit Sitz in Berlin heißt es: „MEDIAN ist ein modernes Gesundheitsunternehmen mit derzeit 78 Rehabilitations­kliniken, Akutkrankenhäusern, Wiedereingliederungseinrichtungen an 48 Standorten Deutschlands. Mit ca. 13.000 Mitarbeitern und über 13.500 Betten bzw. Behandlungsplätzen gehört MEDIAN zu den marktführenden Gesundheits­unternehmen. Von der Therapieerfahrung und den hohen Qualitätsmaßstäben der Gruppe profitieren derzeit jährlich mehr als 195.000 Patienten und Bewohner.“</span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"> </span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Nur die Beschäftigen sollen scheinbar nicht davon profitieren. Tarifverhandlungen und Streiks für gerechte Tarifverträge sind nicht gewünscht. </span> </p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-135641</guid>
                <pubDate>Tue, 20 Sep 2016 13:58:00 +0200</pubDate>
                <title>Solidarität mit den Zusteller*Innen</title>
                <link>https://www.dielinke-ostwestfalen-lippe.de/mdb/inge-hoeger-mdb/aktuell/detail/news/solidaritaet-mit-den-zustellerinnen/</link>
                <author>inge.hoeger.wk@bundestag.de (Inge Höger)</author>
                <description>Am Freitag den 16.09. 2016 demonstrierten gut 50 Zusteller*Innen für ihre Rechte auf dem alten Markt in Herford. Mdb Inge Höger ließ folgende Solidaritätserklärung verlesen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Kolleginnen und Kollegen,
</p>
<p>gleich bei welchem Wetter, ober Sommer oder Winter, ob Regen oder Sturm, ihr, die Zustellerinnen und Zusteller der Zeitungen, seit 6 Nächte in der Woche unterwegs, um den Abonnenten von Zeitungen die Frühstückslektüre zu überbringen. Wie schlecht diese Arbeit bezahlt wird, und dass es manchmal regelrecht Schwerarbeit ist, davon macht sich kaum jemand ein Bild.<br>Die Linke hat vor Jahren die Frage des Mindestlohnes auf die Tagesordnung gebracht.<br>Die Zeitungsverlage konnten bei der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro gegen unseren heftigen Protest durchsetzen, dass ausgerechnet ihr davon ausgenommen seid. Für einen Stundenlohn von 7,23 Euro müsst ihr Nacht für Nacht raus und bekommt weder Arbeitsmittel oder –Kleidung finanziert. Von der geplanten Erhöhung des Mindestlohnes sollt ihr weiter ausgenommen werden.<br>Nun wollen die Arbeitgeber sogar noch weiter an der Lohnschraube drehen: Sie wollen die Zeiten kürzen, in denen ihr die Zeitungen zustellt (was nichts anderes als Lohnkürzung bedeutet) und außerdem den Nachtzuschlag von 24 auf 10 Prozent senken.
</p>
<p><b>Das ist ein Skandal!</b>
</p>
<p><b></b>Und es ist gut, dass ihr mit eurer heutigen Aktion darauf aufmerksam macht.<br>Meine Partei und ich unterstützen euch in diesem Kampf gegen Lohnabsenkung und<br>wünschen euch Erfolg bei der Sicherung eurer Interessen.
</p>
<p><b>Wir fordern:</b>
</p>
<p><b> Mindestlohn darf grundsätzlich nicht unterschritten werden!<br> Heraufsetzung des Mindestlohns auf 12.- Euro ohne Ausnahmen!</b>
</p>
<p><b><br></b>Inge Höger, Bundestagsabgeordnete</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-133111</guid>
                <pubDate>Sat, 18 Jun 2016 07:50:00 +0200</pubDate>
                <title>Rüstungspolitik der Bundesregierung ist Bedrohung für die Menschheit</title>
                <link>https://www.dielinke-ostwestfalen-lippe.de/mdb/inge-hoeger-mdb/aktuell/detail/news/ruestungspolitik-der-bundesregierung-ist-bedrohung-fuer-die-menschheit/</link>
                <author>inge.hoeger.wk@bundestag.de (Inge Hoeger)</author>
                <description>Laut dem neuesten Bericht des schwedischen Friedensforschungsinstituts SIPRI werden die USA in den kommenden Jahren 348 Mrd. $ in die Modernisierung ihres Atomwaffenarsenals investieren. Berichterstatter sprechen bereits vom dritten Nuklearzeitalter. Auch China, Russland, Indien und Pakistan bauen ihre Atomwaffenarsenale aus. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Insgesamt sind laut SIPRI aktuell etwa 4100 Atomwaffen einsatzbereit. In der Bundesrepublik werden die im rheinland-pfälzischen Büchel gelagerten US-Atomraketen modernisiert und damit einsatzfähig gemacht. "Die Bundesregierung beteiligt sich mit 22 Mio. € an dieser Modernisierung. Damit und mit der Beibehaltung der nuklearen Teilhabe gefährdet die Bundesregierung die Menschheit", kommentiert die abrüstungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag Inge Höger die Ergebnisse des SIPRI-Berichts.<br>
</p>
<p>"Jede in Büchel stationierte Bombe trägt ein 80-faches Hiroshima in sich. Entgegen dem Willen von 88 Prozent der Bevölkerung der Bundesrepublik hält die Bundesregierung an der brandgefährlichen Politik der nuklearen Teilhabe fest: Die modernisierten und damit erst wirklich einsatzfähigen US-Atomwaffen in Büchel würden im Ernstfall von Bundeswehrsoldaten ins Ziel gebracht. Für die Menschen in Rheinland-Pfalz heißt das, dass sie in einem solchen "Ernstfall" das logische erste Ziel für gegnerische Raketen würden.", so Inge Höger weiter. "Wie auch das NATO-Manöver Anaconda in Polen gießt diese Rüstungspolitik weiter Öl in den schwelenden Konflikt zwischen Russland und der NATO."
</p>
<p>"127 Staaten setzen sich bereits für eine völkerrechtlich verbindliche internationale Konvention zur Ächtung von Atomwaffen ein – die Bundesrepublik ist nicht dabei. Im Gegenteil – sie ermöglicht der deutschen Waffenindustrie eine fröhliche Hochzeit: Laut dem Magazin Jane's Weekly war die Bundesrepublik 2015 wieder drittgrößter Waffenlieferant der Welt. Zu den Hauptempfänger von Waffen in der Region des Nahen Ostens zählen Saudi-Arabien,&nbsp;<a href="http://www.welt.de/themen/aegypten-krise/" target="_blank" rel="noreferrer">Ägypten</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="http://www.welt.de/themen/katar-politik/" target="_blank" rel="noreferrer">Israel</a> – eine reaktionäre Diktatur, ein unterdrückerischer und folternder Militärstaat und eine Besatzungsmacht in der Mitte einer der gefährlichsten Regionen der Welt. Gemeinsam mit den drakonischen Maßnahmen im Rahmen des EU-Türkei-Deals zur Bekämpfung der Flüchtlinge aus der gleichen Region zeugt das von dem wörtlich grenzenlosen Zynismus der Bundesregierung."
</p>
<p>"DIE LINKE fordert von der Bundesregierung die eindeutige Ächtung von Atomwaffen. Die Bundesregierung stellt sich blind und taub, wenn es um die Forderungen nach Abrüstung und Beendigung von Waffenexporten geht, die in der Bevölkerung eine große Mehrheit hat."</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-132089</guid>
                <pubDate>Fri, 06 May 2016 09:24:00 +0200</pubDate>
                <title>»Drohnen können uns im Schlafzimmer überwachen«</title>
                <link>https://www.dielinke-ostwestfalen-lippe.de/mdb/inge-hoeger-mdb/aktuell/detail/news/drohnen-koennen-uns-im-schlafzimmer-ueberwachen/</link>
                <author>Nils Holger Schmidt</author>
                <description>Fraktion vor Ort: Veranstaltung über Risiken und Nebenwirkungen von Drohneneinsätzen

&quot;Drohnen können uns im Schlafzimmer überwachen. Sie sind noch unmenschlicher als Krieg, “ sagte Atef Abu Saif, Autor des Buches &quot;Frühstück mit der Drohne&quot;, bei einer Veranstaltung in Herford.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p> 	Zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer lauschten dem Bericht der  Abgeordneten Inge Höger über die Pläne der Bundeswehr, nun auch  bewaffnungsfähige Drohnen anschaffen zu wollen. Bisher setzten vor allem  die USA diese unbemannten Killermaschinen in ihrem "Krieg gegen den  Terror" ein. Auch Israel nutzt Drohnen zur Überwachung, Kontrolle und  zum Beschuss des Gazastreifens, die israelische Variante im weltweiten  "Krieg gegen den Terror". Mit den Drohnen werden Menschen getötet, die  den USA oder Israel als terrorverdächtig gelten.
</p>
<p> 	Deutschland beteiligt sich schon seit Jahren an diesen Einsätzen.  Deutsche Geheimdienstinformationen und Forschungsergebnisse werden den  USA zur Verfügung gestellt.&nbsp; Sie werden auch genutzt, um Angriffsziele  für Drohnen zu bestimmen. Ohne die Satelliten-Station der US-Basis  Ramstein ist der US-Drohnenkrieg nicht möglich. Auch die Bundeswehr  verlangt seit Jahren die Beschaffung bewaffneter beziehungsweise  waffenfähiger Drohen. Bereits seit März 2010 wird eine israelische  Drohne zur Luftaufklärung in Afghanistan eingesetzt.
</p>
<p> 	Im Sommer 2014 hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU)  angekündigt, sie wolle für die Bundeswehr Kampfdrohnen erwerben. Anfang  dieses Jahres fiel dann die Entscheidung für die Israelische Heron TP.  Diese Drohne ist bewaffnungsfähig. Auswahlkriterium war neben der  Möglichkeit der Bewaffnung die Erprobung im Einsatz in Gaza und die  Vertrautheit der deutschen Truppen mit der Heron-Drohnen aus Israel.&nbsp;
</p>
<p> 	Über das Leben unter Drohnenbeschuss schrieb der Politikwissenschaftler  Atef Abu Saif in seinem Tagebuch über die 50-tägige israelische  Invasion im Gazastreifen im Sommer 2014 wie er mit der Angst kämpft,  wenn über ihnen die Drohnen schwirren und wie er seinen Kindern erklärt,  warum sie nicht mehr auf die Straße dürfen. Insbesondere die Kinder  leiden unten den Auswirkungen. Sie haben Schlaf- und  Konzentrationsstörungen und verlieren das Vertrauen in ihre Eltern, da  diese sie nicht schützen können.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p> 	<i>"Die Bundeswehr im Drohnenkrieg" heißt eine Veranstaltungsreihe im Rahmen von Fraktion vor Ort. Sie wird am heutigen <a href="http://linksfraktion.de/termine/bundeswehr-drohnenkrieg-2016-05-06/" target="_blank" class="linkPfeilRot" rel="noreferrer"> Freitag, den 6. Mai, um 18 Uhr 30</a>&nbsp;mit Alexander Neu im Bürgerhaus Kalk in Köln und am <a href="http://linksfraktion.de/termine/bundeswehr-drohnenkrieg-2016-05-09/" target="_blank" class="linkPfeilRot" rel="noreferrer">Montag, den 9. Mai, um 18 Uhr</a> mit Niema Movassat im DIDF Kulturzentrum in Essen fortgesetzt.&nbsp;</i>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p> 	<b>linksfraktion.de</b>, 6. Mai 2016</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-131220</guid>
                <pubDate>Fri, 29 Apr 2016 12:46:00 +0200</pubDate>
                <title>Solidarität mit „Die Knolle“</title>
                <link>https://www.dielinke-ostwestfalen-lippe.de/mdb/inge-hoeger-mdb/aktuell/detail/news/solidaritaet-mit-die-knolle/</link>
                <author>inge.hoeger.wk@bundestag.de (Inge Hoeger)</author>
                <description>Wir drücken der Knolle und ihren Mitarbeiter*innen unseren Dank und Respekt für diese Entscheidung aus und sichern ihnen unsere volle Solidarität und Unterstützung zu. Denen, die rassistisches und nationalistisches Gedankengut verbreiten, muss von allen Teilen der Gesellschaft entschlossen entgegen getreten werden, damit sich düsterste Kapitel unserer Geschichte nicht wiederholen. Dumme und plumpe Parolen sind keine Antwort auf komplexe soziale Fragen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Alle, die dies verstanden haben, und Werte wie  Toleranz, Mitgefühl, Solidarität und Gerechtigkeit schätzen und leben,  müssen Angriffen auf diese Grundlagen unserer Gemeinschaft zusammen  entgegentreten. </p>
<p class="bodytext">Es kann nicht zugelassen werden, dass Rassisten und  Nationalisten mit Beleidigungen, Drohungen oder gar Gewalt ihren Willen  durchsetzen.</p>
<p class="bodytext">Darum bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger und  alle Einwohnerinnen und Einwohner, die diese Meinung teilen, sich  gemeinsam mit uns solidarisch mit dem Restaurant „Die Knolle“ zu zeigen  und die nächste Familienfeier, das nächste Abendessen, das nächste  Geschäftsessen oder die nächste Vereinssitzung dort abzuhalten oder auch  bei anderer Gelegenheit in „Die Knolle“ einzukehren, ein Restaurant,  dass Rassisten und Nationalisten keinen Raum bietet, sondern zeigt, dass  Herford bunt und weltoffen ist.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-131219</guid>
                <pubDate>Wed, 27 Apr 2016 12:46:00 +0200</pubDate>
                <title>Für eine offene und tolerante Gesellschaft</title>
                <link>https://www.dielinke-ostwestfalen-lippe.de/mdb/inge-hoeger-mdb/aktuell/detail/news/fuer-eine-offene-und-tolerante-gesellschaft/</link>
                <author>inge.hoeger.wk@bundestag.de (Inge Hoeger)</author>
                <description>Fluchtursachen bekämpfen und nicht Flüchtlinge steht seit jeher auf der Agender der Linkspartei. Am vergangenen Samstag versammelten sich dann 19 Faschist*innen und ein Interessent, hauptsächlich organisiert in der faschistischen Partei &quot;Die Rechte“ ausgerechnet vor der Flüchtlingsunterkunft an der Mindener Straße in Herford. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Kundgebung war Teil, einer regionalen Tour mit  Kundgebungen in Harsewinkel, Jöllenbeck, Herford und Halle mit dem  hetzerischen Motto "Masseneinwanderung und Asylmissbrauch stoppen". Wir,  Fabian Stoffel und Andreas Höltke von der Linksfraktion im Kreistag  Herford, haben zur Präsenz gegen dieses menschenfeindliche Trüpchen , aufgerufen und damit ein Zeichen für eine offene und tolerante Gesellschaft gesetzt.  </p>
<p class="bodytext">Zwischen der Kundgebung der Rechten und den gut 100  Antifaschist*inne von "Herford bleibt bunt" lagen gut 200 Meter, so dass  es zu keinen Zusammenstößen kam. Für die Veranstalter der  Gegenkundgebung gab es jedoch Anlass zur Kritik: "Wir sind schon  enttäuscht, dass die Kundgebungen so weit voneinander entfernt waren,  wir hätten den Rechten schon gerne deutlicher gezeigt, was wir von ihren  menschenverachtenden Forderungen halten, nämlich nichts."  </p>
<p class="bodytext">Niemand sollte vergessen, dass Faschismus keine Meinung, sondern ein Verbrechen ist!</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-131218</guid>
                <pubDate>Mon, 25 Apr 2016 12:46:00 +0200</pubDate>
                <title>Solidaritätserklärung mit den streikenden Erzieher*innen</title>
                <link>https://www.dielinke-ostwestfalen-lippe.de/mdb/inge-hoeger-mdb/aktuell/detail/news/solidaritaetserklaerung-mit-den-streikenden-erzieherinnen/</link>
                <author>inge.hoeger.wk@bundestag.de (Inge Hoeger)</author>
                <description>Dass ausgerechnet die Beschäftigten, die sich um die Kinder, Kranken und Alte kümmern, so schlecht bezahlt werden, ist ein gesellschaftlicher Skandal. Mehr Lohn und Gehalt ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Vielmehr noch muss die gesellschaftliche Anerkennung zunehmen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Es geht auch um bessere Arbeitsbedingungen in der ganzen Brache. Die  Arbeit der Sozial- und Erziehungsdienste ist unerlässlich für uns und  verdient deshalb mehr Respekt. Wir sind der Meinung: Das muss drin sein.  Wem etwas an der Zukunft unser Kinder liegt, der muss jetzt auf die  Forderungen der Erzieher und Erzieherinnen eingehen. Die Bundesregierung  muss die finanziellen Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Kommunen  dazu auch in der Lage sind. Wir unterstützen den Streik der  Beschäftigten. Wer der Gesellschaft etwas Gutes tut - indem er sich um  unsere Kinder kümmert – hat eine angemessene Wertschätzung verdient.  Auch auf dem Lohnzettel! <br></p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-129221</guid>
                <pubDate>Sat, 12 Mar 2016 16:19:00 +0100</pubDate>
                <title>5 Jahre Fukushima - 30 Jahre Tschernobyl</title>
                <link>https://www.dielinke-ostwestfalen-lippe.de/mdb/inge-hoeger-mdb/aktuell/detail/news/5-jahre-fukushima-30-jahre-tschernobyl/</link>
                <author>inge.hoeger.wk@bundestag.de (Inge Höger)</author>
                <description>Die Atomkatastrophen mahnen: Stilllegung aller Atomanlagen sofort!

Auch fünf Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima ist die Lage dort nicht unter Kontrolle. Die Aufräumarbeiten werden weit mehr als 40 Jahre dauern, vermutlich sogar noch viel länger. Immer noch gelangt Radioaktivität an die Umwelt und ins Meer. 100.000 Menschen in Notunterkünften, weil ihre Heimat verstrahlt und unbewohnbar ist. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-bidi-font-weight:bold">Wind und Regen tragen strahlende Partikel übers Land. Die Schilddrüsenkrebsrate bei Kindern und Jugendlichen steigt drastisch an. Ein Ende der Atom-Katastrophe ist nicht abzusehen. </span><span style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Und die Mahnung von Fukushima ist in NRW gerade höchst aktuell: Im Block 2 des belgischen AKW Tihange unweit der Grenze wird trotz gravierender Sicherheitsmängel weiter Atomstrom und das Risiko einer Katastrophe erzeugt. Das Uran dafür kommt aus NRW, aus der Uranfabrik in Gronau. Und ganz in der Nachbarschaft steht das Uralt-Atomkraftwerk Grohnde und darf trotz Atomausstieg weiter produzieren. Das AKW Grohnde hat allein aufgrund seines Alters und veralteter Technik gravierende Sicherheitsmängel und gefährdet ganz OWL.</span></p>
<p class="bodytext"><span style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Auf die Katastrophe im fernen Japan und die massiven Präsens der Anti-Atom-Bewegung, die seit Ende 2009 immer größere Demonstrationen gegen die Laufzeitverlängerung organisiert hatte und als Reaktion auf Fukushima mit über einer halben Million Menschen in hunderten von Städten auf die Straße ging, reagierte die Bundesregierung dann mit der Abschaltung der AKWs. Die Laufzeitverlängerung wurde zurückgezogen, acht AKWs sofort und dauerhaft abgeschaltet, für die restlichen eine schrittweise Abschaltung bis 2021/22 beschlossen. Allerdings sammelt sich bis zur endgültigen Abschaltung aller Atomkraftwerke immer mehr Strahlenmüll an und es besteht nach wie vor das Risiko eines Super-GAU auch in Deutschland. Außerdem wurden bei diesem Ausstiegsbeschluss die Urananreicherungsanlage in Gronau und die Brennelementefabrik in Lingen „vergessen“ oder absichtlich ausgeklammert und dürfen weiter ihre gefährlichen Produkte herstellen. </span></p>
<p class="bodytext"><span style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;">In Gedenken an die Atomkatastrophe in Fukushima und um der Forderung nach sofortiger Stilllegung aller Atomanlagen Nachdruck zu verleihen, gab es am 11. März 2016 auch in Herford eine Kundgebung und einen Protestmarsch, an der sich auch die Bundestagsabgeordnete Inge Höger und DIE LINKE beteiligten.</span></p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
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                <pubDate>Tue, 09 Feb 2016 12:50:00 +0100</pubDate>
                <title>Berufschancen auch für Jugendliche mit Problemen</title>
                <link>https://www.dielinke-ostwestfalen-lippe.de/mdb/inge-hoeger-mdb/aktuell/detail/news/berufschancen-auch-fuer-jugendliche-mit-problemen/</link>
                <author>inge.hoeger.wk@bundestag.de (Inge Höger)</author>
                <description>Inge Höger besucht den Verein BAJ Bielefeld. Das Programm reicht von Berufsfindung, Berufsvorbereitung, Ausbildung und bis zu vielfältigen Fortbildungsmöglichkeiten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Jugendliche aus benachteiligenden sozialen  Verhältnissen haben es oft schwer, im Leben Tritt zu fassen: schlechte  Schulnoten, fehlender Schulabschluss, geringe Aussichten auf berufliche  Bildung führen häufig zu nicht wieder aufholbaren Chancen für die  gesamte Lebensgestaltung und zu Dauerkarrieren im  Transferleistungsbezug.
</p>
<p class="bodytext">Für diese Jugendlichen versucht der Verein „Berufliche Ausbildung und Qualifizierung Jugendlicher und Erwachsener“ - kurz <a href="http://www.baj-bi.de/willkommen.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">BAJ</a>  - seit 1984 berufliche Perspektiven zu entwickeln. Das Programm reicht  von Berufsfindung, Berufsvorbereitung, Ausbildung und bis zu  vielfältigen Fortbildungsmöglichkeiten. Seit 2010 hat der Verein mit dem  Berufskolleg in Tor 6 ein weiteres Bildungsangebot für besonders  benachteiligten Jugendlichen. Insgesamt sind es im Jahr angehend 1000  &nbsp;junge Menschen, denen über die verschiedenen Maßnahmen des Vereins ein  Weg ins Berufsleben vermittelt wird. Auch von den Bielefelder Betrieben  wird inzwischen anerkannt, dass die Bildungsmaßnahmen des BAJ eine hohe  Qualität haben. </p>
<h3>Wettbewerb um gute Bildung drückt die Tarife der Beschäftigten</h3>
<p class="bodytext">Seit den Arbeitsmarktreformen von 2002 muss der  Verein die Bildungs-Maßnahmen in Wettbewerbsverfahren „gewinnen“. Auch  wenn inzwischen ein Mindestlohn für diesen Bereich der Bildung  eingeführt wurde und die Qualität der Maßnahmen höher gewichtet wird so  bedeutet der Wettbewerb doch, dass ein ständiger Druck auf die  Personalkosten herrscht. In teilweise heftigen Auseinandersetzungen  zwischen Gewerkschaft ver.di und Verein wurden die Tarife der BAJ  Beschäftigten abgesenkt. Sie liegen aktuell ca. 18 Prozent unter dem  Tarifniveau des öffentlichen Dienstes. </p>
<p class="bodytext">Für die 85 Beschäftigten des Vereins,  hochqualifizierte Fach- und Sozialarbeiter*innen mit großem Engagement  für ihre Arbeit, ist das eine ausgesprochen bittere Pille.  Geschäftsführung und Betriebsrat sind sich aber inzwischen einig, dass  die bundespolitischen gesetzlichen Rahmenbedingungen geändert werden  müssten und der Mindestlohn nur ein erster Schritt sein kann.&nbsp; </p>
<p class="bodytext">Inge Höger dazu: „Der Verein BAJ macht eine  hervorragende Arbeit in einem sehr wichtigen und schwierigen  Arbeitsfeld. Jeder junge Mensch, dem hier ein Weg ins Berufsleben  ermöglicht wird, ist ein langfristiger Gewinn für die Gesellschaft. Wenn  diese Arbeit unter ständigem Gelddruck und finanziellen Opfern der  Beschäftigten geleistet werden muss ist das ein politischer Skandal.  Hier wird eine öffentliche Aufgabe erfüllt und das muss zu angemessenen  und tariflich abgesicherten Bedingungen geschehen. Der Bundesgesetzgeber  ist hier in der Pflicht.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-130089</guid>
                <pubDate>Wed, 09 Dec 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
                <title>Quo Vadis Israel? – Quo Vadis Palästina? Was tun angesichts zunehmender israelischer Gewalt?</title>
                <link>https://www.dielinke-ostwestfalen-lippe.de/mdb/inge-hoeger-mdb/aktuell/detail/news/quo-vadis-israel-quo-vadis-palaestina-was-tun-angesichts-zunehmender-israelischer-gewalt/</link>
                <author>inge.hoeger.wk@bundestag.de (Inge Hoeger)</author>
                <description>Vortragsreise von Saeed Amireh durch Europa

Wir haben den Aktivisten und Vertreter des gewaltfreien Widerstands aus Ni’lin, Saeed Amireh nach Herford eingeladen, um uns vom gewaltfreien Widerstand in Palästina zu berichten. Saeed ist mit seinen 24 Jahren bereits eine wichtige Figur in der palästinensischen Bürger* innen- Bewegung im Westjordanland. Saeed Amireh berichtete drei Monate lang in vielen europäischen Städten, darunter auch Herford, auf eine sehr persönliche und eindrucksvolle Weise über das Leben in seinem Dorf Ni’lin sowie über den gewaltfreien Widerstand und die brutale Antwort der israelischen Armee. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst berichtet uns Saeed Amireh über derzeitige  Situation seines Heimatdorfes Ni’lin. Es liegt in den C- Gebieten, den  62% des Westjordanlands die unter voller israelischer Militärkontrolle  stehen und stark von den umliegenden Kolonien sowie der Mauer  beeinträchtigt werden. Dieses ist von fünf israelischen Siedlungen  eingekreist, die Palästinenser sprechen dabei von Kolonien. Da eine  eigens zur Versorgung der Siedlungen gebaute Landstraße ausschließlich  von Israelis genutzt werden darf, besteht ein ständiger Mangel an allen  Dingen des täglichen Bedarfs. Auch das umliegende Land steht nicht mehr  den palästinensischen Familien zur Verfügung, sondern wurde den  israelischen Siedlern zugewiesen. All dies ist nach internationalem  Gesetz illegal. Eine der Folgen dieser Siedlungspolitik ist das  Abwandern der palästinensischen Bevölkerung, was offensichtlich auch  beabsichtigt war und ist. Der Druck auf die Bevölkerung wird stätig  größer, so soll in Zukunft das Dorf Ni’lin ganz isoliert werden; die  Bewohner werden das Dorf nur durch ein Tor verlassen können, das um 6  Uhr morgens geöffnet und um 18 Uhr abends geschlossen wird. Nächtliche  Razzien, Schüsse, Verhaftungen und Tote beim gelebten gewaltfreien  Widerstand gehören zum Alltag. „Uns geht es um einen gerechten Frieden,  Freiheit und um unsere Würde“, so Saeed Amireh.
</p>
<p class="bodytext">Der gewaltfreie Widerstand ist keineswegs ein  Zeichen der Schwäche, ganz im Gegenteil, diese Form des Widerstandes ist  sehr viel mächtiger und effektiver als andere Arten. Eine vorher nicht  dagewesene weltweite Unterstützung ist die Folge. Die israelischen  Besatzer haben Schwierigkeiten mit der neuen Situation umzugehen und  ihre Armee war und ist mit friedlichen Demonstrationen überfordert. Für  Saeed Amireh zeigen die Beispiele aus Indien (Gandhi) und Südafrika  (Apartheid- System) wie erfolgreich gewaltfreier Widerstand sein kann.  2004 begannen die Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner mit dem  gewaltfreien Widerstand gegen den Mauerbau. „Nach den damaligen  Planungen sollte die israelische Mauer so gebaut werden, dass sie unser  Dorf weitgehend aufgelöst hätte“ so Saeed Amireh. „Zwischen 2004 und  2008 sind wir aus unserem Dorf ausgezogen, errichteten Zelte auf dem  Baugelände und haben es somit besetzt. Auf diese Weise hinderten wir  Israel daran, die Mauer nach Plan zu errichten, und haben dadurch 150 ha  Land gerettet, das von Israel beschlagnahmt werden sollte.“ 2008  entwickelten sie ihre Strategie weiter und gründeten ein Volkskomitee,  in dem alle politischen Parteien, die Bauern und die Familien vertreten  waren. Sie organisierten sich international und mit israelischen  Aktivisten sowie Medien. Sie haben ausschließlich friedlich protestiert.  Um dies zu verdeutlichen, hoben sie ihre Hände und riefen: „Wir wollen  Frieden und diese Mauer wird den Frieden nicht befördern.“</p>
<p class="bodytext">Die israelische Reaktion war unverhältnismäßig hart  und grausam. Bei den Auseinandersetzungen wurde sogar ein 10 jähriges  Mädchen getötet. Im Anschluss an eine viertägige Ausgangssperre folgte  die Erschießung eines 17 jährigen Jungen, sein Name war Youssef Amireh…</p>
<p class="bodytext">Nächtliche Überfälle bei denen ohne besonderen Grund  350 Dorfbewohner verschleppt worden folgten. Saeed Amireh wurde selbst  als Aktivist während gewaltfreier Demonstrationen bereits mehrfach  angeschossen, wurde verhaftet und für vier Monate in ein Gefängnis in  Israel gesperrt. „Ich war gerade 17 Jahre alt und war in meinem  Abschlussjahr in der Schule. Meine Zukunft hing von diesem Schuljahr ab.  Mit der Inhaftierung wollten sie meine Zukunft zerstören und damit auch  meinen Vater bestrafen.“ Leider eskaliert die Gewalt immer weiter.  Verletzte, Traumatisierte und Tote auf Seiten der friedlichen  Palästinensern nehmen zu. Auf die Frage an Saeed Amireh, ob er keine  Angst um sich habe, antwortete er: „Wenn ich nicht bereit wäre für den  Frieden zu sterben, wäre ich heute nicht hier“. Trotz des dennoch  erfolgreichen Widerstands gelangen wenige Informationen bis zu uns. Dies  könnte auch mit der mangelnden Unterstützung durch die  Palästinensischen Autonomiebehörden zusammenhängen, da diese den  gewaltfreien Widerstand, aufgrund des starken israelischen Drucks, nicht  unterstützt. </p>
<p class="bodytext">Gegen Ende der Veranstaltung kam die Frage auf, was wir hier tun können um den friedlichen Widerstand zu unterstützen. </p>
<p class="bodytext">1. Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur  Unterstützung. Die wichtigste ist, die deutsche Regierung zu drängen,  damit sie Druck auf die israelische Regierung ausübt die Besatzung zu  beenden. Saeed Amireh rief dazu auf, die Besatzung nicht weiter zu  unterstützen. Schließlich werden von deutschen Steuergeldern Waffen zu  Verfügung gestellt, die dazu verwendet werden, auf Palästinenser zu  schießen. Der Druck vom Ausland sei die einzige Lösung. In den 25 Jahren  der Verhandlungen sei nichts passiert. Das Leiden der  Palästinenserinnen und Palästinenser sei im Gegenteil immer größer  geworden. </p>
<p class="bodytext">2. „Wir müssen die Menschen wachrütteln. Sie dürfen  die Augen nicht vor den Geschehnissen in Palästina verschließen.“ Saeed  Amireh rief dazu auf a. sich selbst und andere zu informieren, z. B.  über Websites und Mailinglisten b. mehr über Palästina zu berichten und  nach Möglichkeit dorthin zu reisen, um authentisch erzählen zu können.  Besonders empfehlenswert sei gerade auch der Besuch von Dörfern, die vom  Mauerbau besonders hart betroffen sind. Anregungen für Reisen sind auf  der Website der Gruppe für Demokratie im arabischen und Mittelmeerraum  (DeAM) zu finden: <a href="http://www.deam.msx.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.deam.msx.de</a>&nbsp; </p>
<p class="bodytext">3. Wichtig ist es, dass internationale Aktivisten  nach Palästina fahren. „Denn wann immer internationale Aktivisten  zwischen uns und den Soldaten sind, haben die Soldaten Angst unsere  Leute umzubringen.“ </p>
<p class="bodytext">4. Die Bauern sollten unterstützt werden, da sie durch die israelische Politik in ihrer Existenz bedroht sind. </p>
<p class="bodytext">5. Auch die palästinensische Wirtschaft allgemein  sollte unterstützt werden. „Wir werden den Kampf für eine  Existenzgrundlage fortsetzen. Wir haben eine schwere Existenz während  die Besatzer unsere ökonomische Situation mit allen Mitteln  kontrollieren: Die Industrie, die Nahrung, die Löhne – einfach alles. In  unserem Leben fühlt sich die Besatzung wie ein Krebsgeschwür im Körper  an. Wir benötigen die Unterstützung für all unsere Leute.“</p>
<p class="bodytext">6. Ni’lin: Palästina wiederbepflanzen! Saeed Amireh  berichtet über ihre Aktion für neue Olivenbäume in Ni’lin: „In Palästina  sagen wir: ‚Wenn die israelische Besetzung einen Olivenbaum entwurzelt,  dann pflanzen wir zehn Bäume ein, um zu zeigen, dass wir an unserem  Land unbeirrt festhalten und nicht aufgeben‘. Spenden für neue  Olivenbäume unterstützen den gewaltfreien Widerstand politisch und  menschenrechtlich, und auch die Bauern, die sehr viel durchstehen  müssen.“ 70% der zerstörten Olivenbäume kann das Dorf Ni’lin bereits  durch die bis November 2011 erhaltenen Spenden ersetzen. Bitte helft  mit, dass die Aktion „Replant Palestine“ bis Jahresende alle 1.100 durch  den illegalen Mauerbau in Ni’lin verlorene Olivenbäume ersetzen kann. <a href="http://replantpalestine.org/en" target="_blank" rel="noreferrer">http://replantpalestine.org/en</a></p>
<p class="bodytext">Wir alle waren sehr beeindruckt und schockiert in  Anbetracht des Vortrags und des Film- und Fotomaterials, das massive  Gewalt der israelischen Armee gegen friedliche Demonstranten und gegen  Frauen und Kinder im Dorf sowie das höhnische Grinsen eines Soldaten  zeigte. Überlegt wurde wie wir diese Informationen und diese starken  Eindrücke weiter geben können. Insbesondere wurde die Bedeutung für  Schulen diskutiert. Ein Interview mit Saeed Amireh sowie weitere  Informationen stehen auf YouTube, auf der Website der Gruppe für  Demokratie im arabischen und Mittelmeerraum (DeAM) sowie auf der Website  des Versöhnungsbunds zur Verfügung: <a href="http://www.deam.msx.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.deam.msx.de</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-130090</guid>
                <pubDate>Sun, 27 Sep 2015 13:13:00 +0200</pubDate>
                <title>Ohne Auto Mobil</title>
                <link>https://www.dielinke-ostwestfalen-lippe.de/mdb/inge-hoeger-mdb/aktuell/detail/news/ohne-auto-mobil-1-1/</link>
                <author>inge.hoeger.wk@bundestag.de (Andreas Höltke)</author>
                <description>Gemeinsam griffen die beiden Nachbarstädte Herford und in Bielefeld das Thema „Mobilität” auf und ermöglichen den Besuchern die Strecke ohne Auto (mobil) und Motorenlärm zu erleben - dafür aber mit viel Bewegung, Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>An verschiedenen Stationen in Herford und in Bielefeld wurde eine  Vielzahl an Informations-Ständen und verlockenden  Verpflegungsmöglichkeiten angeboten. Fesselnde Mitmach-Aktionen,  Präsentationen, und musikalische Unterhaltung habe Jung und Alt  gleichermaßen begeistert.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-130091</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Sep 2015 13:20:00 +0200</pubDate>
                <title>Ausbildungsplatzmangel nach wie vor akut!</title>
                <link>https://www.dielinke-ostwestfalen-lippe.de/mdb/inge-hoeger-mdb/aktuell/detail/news/ausbildungsplatzmangel-nach-wie-vor-akut/</link>
                <author>inge.hoeger.wk@bundestag.de (Andreas Hoeltke)</author>
                <description>Bei der Arbeitsagentur fallen auf einen Beschäftigten 120 Hilfesuchende und beim Jobcenter liegt der Zuweisungsschlüssel bei 75. Auf Nachfrage von Höger betonte Herr Binnewitt, Geschäftsführer des Jobcenters, dass in Herford weniger als 10% der Beschäftigten einen befristeten Arbeitsplatz haben. Jedoch auch wenn die Arbeitsagentur und das Jobcenter im Kreis Herford von einer erfreulichen</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Entwicklung berichten, sieht es bei genauer Betrachtung doch etwas  anders aus. Auf Nachfrage von Inge Höger musste eingestanden werden,  dass der Ausbildungsplatzmangel nach wie vor groß ist und gerade in  kleinen und mittelständischen Betrieben die Zahl der Ausbildungsstellen  seit geraumer Zeit rückläufig sei. Zu verdanken ist dieser Umstand der  politischen Konzentration auf den Export und der Förderung von  Großunternehmen. Durch diesen politischen Irrweg wird der Binnenmarkt  systematisch zerstört und dringend benötigte Ausbildungsstellen  nachhaltig abgebaut. Im Übrigen sind auch die recht positiv  dargestellten Arbeitslosenzahlen reine Makulatur. Erwerbslose, die sich  in Maßnahmen befinden oder über 58 sind und Kurzzeitbeschäftigte werden  nicht eingerechnet. Rechnet man die hinzu, waren im Kreis Herford nicht  8.101 sondern 10.157 Menschen erwerbslos. Die Zahl der  Langzeitarbeitslosen wird schon gar nicht eingerechnet. Sie stagniert  und eine Besserung ist wohl auch nicht beabsichtigt, da dieser  Personenkreis weiterhin als Druckmittel zur Verhinderung von effektiven  Arbeitskämpfen eingesetzt werden soll. „Bleibt abzuwarten, ob wenigstens  bei den Verhandlungen mit Eon ein annehmbarer Vertrag ausgehandelt  wird, mit dem Stromsperrungen für ALG-II-Empfänger*innen ausgeschlossen  werden“, betont Inge Höger. </p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-130092</guid>
                <pubDate>Mon, 17 Aug 2015 13:23:00 +0200</pubDate>
                <title>Auf Bettentour in NRW - Für eine bessere Gesundheitsversorgung!</title>
                <link>https://www.dielinke-ostwestfalen-lippe.de/mdb/inge-hoeger-mdb/aktuell/detail/news/auf-bettentour-in-nrw-fuer-eine-bessere-gesundheitsversorgung/</link>
                <author>inge.hoeger.wk@bundestag.de (Inge Hoeger)</author>
                <description>

Am Montag, dem 17. August, startete die Herforder Bundestagsabgeordnete, Inge Höger, mit den lokalen LINKE-Kreisverbänden eine Bettentour durch Nordrhein-Westfalen. Paderborn und Bielefeld sind die ersten von 22 Städten, in deren Fußgängerzonen Krankenhausbetten aufgestellt wurden. (...)</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>An den Krankenhausbetten fordern Parkuhren zur  Bezahlung der Gesundheitsleistung auf. Die Aktion, die bis zum 28.  August geht, soll auf die deutlichen Defizite des deutschen Systems der  Gesundheitsversorgung hinweisen und über Möglichkeiten des Ausbaus einer  sozialeren öffentlichen Gesundheitsversorgung informieren.&nbsp;
</p>
<p class="bodytext">Inge Höger macht insbesondere auf den massiven  Pflegenotstand in vielen deutschen Krankenhäusern aufmerksam: „Es  besteht akuter Handlungsbedarf! Insbesondere in den Krankenhäusern  herrscht ein Pflegenotstand. Die Landesregierung zahlt seit Jahren nicht  die gesetzlich vorgeschriebenen Zuschüsse für Investitionen in Um- und  Neubauten und technische Neuerungen und spart gleichzeitig beim  Personal. Die Beschäftigten und die Gewerkschaft ver.di fordern eine  gesetzliche Personalbemessung, damit die Konkurrenz nicht länger auf dem  Rücken des Personals und damit der Patientinnen und Patienten  ausgetragen werde. Das muss drin sein.", erklärt Inge Höger. </p>
<p class="bodytext"><span style="line-height: 1.3em;">Die&nbsp;Positionen im Einzelnen&nbsp;sowie&nbsp;die Termine der Tour finden sich <a href="http://www.linksfraktion.de/termine/gesundheitsversorgung-solidarisch-gerecht/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">hier</a>.</span></p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-120605</guid>
                <pubDate>Mon, 10 Aug 2015 08:13:00 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE in Herford gedenkt der Opfer von Hiroshima und Nagasaki</title>
                <link>https://www.dielinke-ostwestfalen-lippe.de/mdb/inge-hoeger-mdb/aktuell/detail/news/die-linke-in-herford-gedenkt-der-opfer-von-hiroshima-und-nagasaki/</link>
                <author>inge.hoeger.wk@bundestag.de (Inge Höger)</author>
                <description>Mit einem Großplakat an der Elverdisser Str. 24, Herford,  setzen die Bundestagsabgeordnete Inge Höger und der Kreisverband  Herford der Partei DIE LINKE ein sichtbares Zeichen für eine atomwaffenfreie Welt. Mit dem Großplakat beteiligen sich Inge Höger und DIE LINKE  an einer bundesweiten Aktion rund um den Hiroshima-Nagasaki-Tag 2015. Bundesweit werden über 150 Großplakate in 60 Städten aufgehängt. Bei den Atombombenabwürfen vor 70 Jahren am 6. und 9. August wurden die Städte Hiroshima und Nagasaki Ziel der ersten und bislang einzigen Atombombenabwürfe.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="font-size:11.0pt;font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-fareast-font-family: SimSun;mso-font-kerning:1.5pt;mso-fareast-language:ZH-CN;mso-bidi-language: HI">Die beiden US-amerikanischen Atombomben töteten am 6. und 9. August 1945 etwa 92.000 Menschen sofort und mehr als 130.000 weitere Menschen starben bis Ende 1945 an den Spätfolgen, Zehntausende in den Folgejahren.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-fareast-font-family:SimSun;mso-font-kerning: 1.5pt;mso-fareast-language:ZH-CN;mso-bidi-language:HI">„Mit der Plakataktion wollen wir der Opfer gedenken und die Bundesregierung auffordern, sich aktiv für eine atomwaffenfreie Welt einzusetzen. Dazu gehört vor allem auch der Abzug der nach wie vor in Büchel in Deutschland stationierten US-Atomwaffen!“, sagt<i> Inge Höger, </i><span style="mso-bidi-font-style:italic">Herforder Abgeordnete der LINKEN und Kreissprecherin</span> des linken Kreisverbandes.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-fareast-font-family:SimSun;mso-font-kerning: 1.5pt;mso-fareast-language:ZH-CN;mso-bidi-language:HI"><span style="mso-spacerun:yes"></span>Noch immer gibt es weltweit ca. 15.000 Atomwaffen. Sie haben die Zerstörungsgewalt von 900.000 Hiroshima-Bomben. Davon sind, laut dem schwedischen Friedensforschungsinstitut SIPRI 1.700 in ständiger Einsatzbereitschaft. Alle Atomwaffenmächte modernisieren derzeit ihre Atombomben, um sie treffsicherer zu machen. Auch die US-Atomwaffen in Büchel in der Eifel sollen durch moderne ersetzt werden. Die durch die Ost-Expansion der NATO verschärften Spannungen mit Russland zeigen, dass die Gefahr eines Krieges zwischen Atomächten keineswegs gebannt ist. Die Spannungen und das Säbelrasseln zwischen NATO und Russland nehmen zu; weltweite Krisen und Konflikte heizen die Rüstungsspiralen an.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-fareast-font-family:SimSun;mso-font-kerning: 1.5pt;mso-fareast-language:ZH-CN;mso-bidi-language:HI">Inge Höger fordert nach der erfolglosen Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag im Mai, nun angesichts der Gedenktage an Hiroshima und Nagasaki, dass sich die Staaten dieser Erde und insbesondere die Bundesregierung aktiv für eine atomwaffenfreie Zukunft einsetzen. Dazu gehört auch, dass die US-Atomwaffen aus Büchel in der Eifel abgezogen werden und Deutschland auf die nukleare Teilhabe verzichtet; sowie dass die Bundesregierung den von der österreichischen Regierung entwickelten Plan für einen völkerrechtlich verbindlichen Vertrag unterzeichnet, der Atomwaffen verbietet.</span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-114959</guid>
                <pubDate>Wed, 25 Mar 2015 12:17:00 +0100</pubDate>
                <title>BLOCKUPY am 18. März 2015</title>
                <link>https://www.dielinke-ostwestfalen-lippe.de/mdb/inge-hoeger-mdb/aktuell/detail/news/blockupy-am-18-maerz-2015/</link>
                <author>Inge Höger</author>
                <description>Blockupy ist zum Inbegriff des Krisenprotests und der Solidarität mit der unter der Austeritätspolitik leidenden Bevölkerung im Süden Europas geworden. Blockupy steht symbolisch für die Ablehnung einer europaweiten Spar- und Kürzungspolitik, die Länder wie Griechenland, Spanien oder Portugal in neue Armenhäuser verwandelt hat und auch hierzulande zu einem deutlichen Sozial- und Kulturabbau, zur Verschlechterung der Lebensverhältnisse führt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: rgb(0, 0, 0); font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 13px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: 16.8999996185303px; orphans: auto; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; display: inline !important; float: none; background-color: rgb(255, 255, 255);">Mit dem Blockupy-Aktionstagen 2015 ist es gelungen europaweit nach Frankfurt am Main zu mobilisieren. Mehr als 20.000 Menschen sind am 18. März 2015 zusammen gekommen um gegen die Eröffnung der neuen Europäischen Zentralbank (EZB), die das Leitbild der Austeritätspolitik darstellt, zu protestieren. Es war wahrscheinlich die erste größere europaweite Mobilisierung, gegen eine Sparpolitik, die die europäische Idee zerstört.Aus Berlin bin ich gemeinsam mit rund 900 weiteren Aktivistinnen und Aktivisten mit einem Sonderzug angereist, der um 1.00 Uhr nachts Frankfurt erreichte.Am Vormittag waren ab dem frühen Morgen mehrere Blockaden rund um die EZB geplant. Als &nbsp;parlamentarische Beobachterin war ich an mehreren Blockadepunkte zusammen mit Kolleg*innen als Vermittlerin im Einsatz und es gelang immer wieder die Situation zu deeskalieren. Die Polizei war bereits ab dem Vortag mit 10.000 hochgerüsteten Einsatzkräften und zahlreichen Wasserwerfern vor Ort. Die EZB war mit 100 Kilometern Stahlzaun und rasiermesserscharfem NATO-Draht weiträumig abgesperrt worden.Wiederholt wurde ich Zeugin von massiven und teils willkürlichen Übergriffen auf Demonstrierende mit Reizgas, Schlagstöcken und Wasserwerfern. Neben einigen kurzzeitig erfolgreichen Blockaden von Brücken und strategischen Punkten, kam es zu Ausschreitungen zwischen Polizei und Blockierenden, die leider die Botschaft und den Zweck Blockupys in den Hintergrund gerückt haben. Die Gewalt einer kleinen Gruppe Protestierender gegen Umstehende, darunter auch Polizisten, war falsch. Sie hat Menschen gefährdet und sie hat die mediale Aufmerksamkeit von der Gewalt abgelenkt, die von der EZB und von der Politik der einflussreichen EU-Institutionen unter besonderem Einfluss der deutschen Bundesregierung ausgeht und die eine enorme soziale Zerstörung verursacht.Am Nachmittag fand eine zentrale Kundgebung statt, in der man sich bei politisch-kultureller Begleitung auf die Demonstration einstellen konnte. Beiträge von Sahra Wagenknecht, Urban Priol und Naomi Klein rückten die inhaltliche Kritik an der Politik der EZB in den Mittelpunkt. Ich war begeistert, wie viele LINKE Kreis- und Landesverbände sich an den Protesten beteiligten – zusammen mit Menschen aus anderen linken Parteien und Bewegungen aus zahlreichen europäischen Ländern. Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stieg im Verlauf der Kundgebung deutlich an, sodass bis zu Demobeginn der Römer und der Paulsplatz in Frankfurt mit weit mehr als 20.000 Menschen prall gefüllt waren. Gegen 17.00 Uhr ging unsere Demo los – bunt, kreativ und ebenfalls mit deutlichen politischen Inhalten: Gegen das neoliberale Spardiktat der Troika/Institutionen! Profiteure des Krisenregimes zur Kasse! Für die strenge Regulierung der Finanzmärkte und für mehr Demokratie in Europa! Für ein solidarisches und soziales EUropa von unten! Solidarität mit Syriza und mit den Betroffenen der EU-weiten Verarmungspolitik!Mit diesen Forderungen kamen wir kurz vor 19.00 Uhr auf dem Frankfurter Opernplatz an. Wir alle haben die Demonstration erfolgreich gemacht, eine Gegenöffentlichkeit zur menschenverachtenden Politik von Schäuble und Merkle organisiert. Damit wurde sichtbar, dass Protest gegen diese Politik möglich und notwendig ist. Um Rückenwind für einen politischen Neuanfang zu organisieren braucht Europa mehr Proteste: solidarisch, friedlich und entschlossen.</span></p>]]></content:encoded>
                <category>Inge Höger</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-114957</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Feb 2015 12:09:00 +0100</pubDate>
                <title>Ja zu Hilfe – Nein zur Erpressung Griechenlands durch Schäuble</title>
                <link>https://www.dielinke-ostwestfalen-lippe.de/mdb/inge-hoeger-mdb/aktuell/detail/news/ja-zu-hilfe-nein-zur-erpressung-griechenlands-durch-schaeuble/</link>
                <author>Inge Höger</author>
                <description>Persönliche Erklärung nach § 31 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestageszum Antrag des Bundesfinanzministeriums für die Verlängerung der bestehenden Finanzhilfen zugunsten Griechenlands. Von Christine Buchholz, Inge Höger und Ulla Jelpke</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Wir stimmen heute gegen den Antrag des Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble, weil er die griechische Regierung erpresst, den Schuldendienst an die Banken und die katastrophale Kürzungspolitik fortzusetzen.&nbsp;Schäuble und die Troika tragen die Verantwortung für das Verhandlungsergebnis, nicht die griechische Regierung, die mit dem Rücken an der Wand steht. Die Troika hat die Notlage der griechischen Bevölkerung ausgenutzt und mit erpresserischen Methoden den Handlungsspielraum der neu gewählten Regierung bei der Bekämpfung von Armut und sozialem Elend maximal eingeengt. Sie sind nicht bereit, das demokratische Votum der griechischen Wählerinnen und Wähler zu respektieren, die die neoliberale Politik der Troika von IWF, EZB und EU am 25. Januar abgewählt haben.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p><ol start="1" style="font-size: 13px; color: rgb(0, 0, 0); line-height: 17px; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; orphans: auto; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; margin-bottom: 0cm; margin-top: 0cm; background-color: rgb(255, 255, 255);" type="1"><li class="MsoNormal" style="font-size: 13px; text-align: start; margin: 6pt 0cm 0.0001pt;">Griechenland bekommt weiterhin Geld nur gegen harte Auflagen, die von der Troika - Internationaler Währungsfonds (IWF), Europäische Zentralbank (EZB) und Europäische Kommission - vorgegeben und kontrolliert werden.&nbsp;Denn die Bewertung der umgesetzten Maßnahmen »obliegt den Institutionen« - wie die Troika nun genannt wird.&nbsp;Die griechische Regierung musste sich verpflichten, keine »einseitigen« Schritte zu unternehmen.</li></ol><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><ol start="1" style="font-size: 13px; color: rgb(0, 0, 0); line-height: 17px; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; orphans: auto; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; margin-bottom: 0cm; margin-top: 0cm; background-color: rgb(255, 255, 255);" type="1"><li class="MsoNormal" style="font-size: 13px; text-align: start; margin: 6pt 0cm 0.0001pt;">Die EU zwingt Griechenland, den Schuldendienst an die europäischen Banken und Institutionen zu bedienen statt die humanitäre und soziale Katastrophe im Land zu bekämpfen.&nbsp;Die Gelder aus den bisherigen »Rettungspaketen« sind zu 96 Prozent in den Schuldendienst an die europäischen Banken zurückgeflossen. Alle Haushaltsüberschüsse - auch jene, die durch die Besteuerung der Reiche erzielt werden - sollen weiterhin automatisch in den Schuldendienst gehen.</li></ol><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><ol start="2" style="font-size: 13px; color: rgb(0, 0, 0); line-height: 17px; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; orphans: auto; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; margin-bottom: 0cm; margin-top: 0cm; background-color: rgb(255, 255, 255);" type="1"><li class="MsoNormal" style="font-size: 13px; text-align: start; margin: 6pt 0cm 0.0001pt;">Alle Maßnahmen, die die humanitäre Katastrophe lindern sollen, stehen unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Troika, ebenso die Anhebung des Mindestlohnes. Zynisch ist, dass die EU die griechische Regierung gezwungen hat zu unterschreiben, dass die Bekämpfung der humanitären Krise zum Beispiel durch Lebensmittelmarken »nicht die Haushaltslage beeinträchtigen wird«.</li></ol><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><ol start="3" style="font-size: 13px; color: rgb(0, 0, 0); line-height: 17px; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; orphans: auto; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; margin-bottom: 0cm; margin-top: 0cm; background-color: rgb(255, 255, 255);" type="1"><li class="MsoNormal" style="font-size: 13px; text-align: start; margin: 6pt 0cm 0.0001pt;">Die griechische Regierung&nbsp;wurde darauf verpflichtet, keine&nbsp;&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;laufendenPrivatisierungen&nbsp;&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;rückgängig zu machen und dafür Sorge zu tragen, dass »die Lohnkosten&nbsp;im Öffentlichen Dienst&nbsp;nicht steigen«. IWF und EZB haben bereits angekündigt, dass sie die vier Monate nutzen wollen, um die »Öffnung« des staatlichen Sektors für weitere Privatisierungen zu verhandeln.</li></ol><p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Die Politik der Troika hat bereits zu einer humanitären Katastrophe geführt. Unter ihrem Druck mussten zum Beispiel 40 Prozent der griechischen Krankenhäuser schließen.</p>
<p class="MsoNormal">Solidarität mit der Bevölkerung in Griechenland und mit der griechischen Regierung heißt für uns, maximalen Druck auf der Straße, aber auch im Parlament auf Merkel und Schäuble aufzubauen.&nbsp;Mit unserem NEIN zum vorliegenden Antrag&nbsp;von Schäuble und&nbsp;der Erpressung durch die EU&nbsp;möchten wir dieSolidarität mit Griechenland und den Widerstand gegen Sozialkürzungen in Griechenland und anderswo&nbsp;stärken.&nbsp;Eine wirkliche Atempause für die griechische Bevölkerung&nbsp;wäre ein Schuldenschnitt und Kredite ohne neoliberale Auflagen.&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Syriza ist es mit ihrem Wahlsieg gelungen, Millionen von Menschen Hoffnungen auf ein Ende des Kürzungsdiktats und auf soziale Verbesserungen zu machen. Syriza hat eine Debatte über einen Kurswechsel in Europa angestoßen. Daran arbeiten wir gemeinsam weiter. Zusammen stehen wir vor der Herausforderung, die gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse in Europa zu verändern.</p>
<p class="MsoNormal">Bereits im November 2012 haben wir das Griechenland-Paket abgelehnt. Aus denselben Gründen stimmen wir heute erneut gegen die Auflagen, die an die Verlängerung der Kredite gebunden sind.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal"><i>Berlin, 27. Februar 2015</i></p>
<p class="MsoNormal"><i>&nbsp;</i></p>
<p class="MsoNormal"><i>&nbsp;</i></p>
<p class="MsoNormal"><i>Christine Buchholz, Inge Höger, Ulla Jelpke</i></p>]]></content:encoded>
                <category>Inge Höger</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-111458</guid>
                <pubDate>Wed, 14 Jan 2015 13:45:00 +0100</pubDate>
                <title>Liebknecht-Luxemburg-Demonstration in Berlin</title>
                <link>https://www.dielinke-ostwestfalen-lippe.de/mdb/inge-hoeger-mdb/aktuell/detail/news/liebknecht-luxemburg-demonstration-in-berlin/</link>
                <author>inge.höger@bundestag.de (Inge Höger)</author>
                <description>LL-Demo zum 95. Jahrestag der Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts.
Wie alljährlich fand am vergangenen Sonntag die LL-Demonstration in Berlin statt. Sie widmet sich dem Gedenken an die revolutionäre Sozialistin Rosa Luxemburg und den revolutionären Sozialisten Karl Liebknecht, die beide am 15. Januar 1919 von deutschen Freikorpssoldaten ermordet worden sind.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Vom Frankfurter Tor aus liefen Tausende Menschen gemeinsam zur  Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde.  Dort fand in stillem Gedenken unsere Kranzniederlegung statt. &nbsp;Im 95.  Jahr nach ihrer Ermordung bleiben die Analysen und Ideen Liebknechts und  Luxemburgs aktuell. Weltweit und nun auch wieder in Europa finden  entsetzliche Kriege statt, die in humanitären Katastrophen enden. Wir  müssen uns wie Luxemburg und Liebknecht gegen diese Kriege stellen und  uns für die internationale Solidarität der Menschen einsetzen.</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Thu, 08 Jan 2015 13:40:00 +0100</pubDate>
                <title>Hohe Zahl Langzeiterwerbsloser ist ein Skandal</title>
                <link>https://www.dielinke-ostwestfalen-lippe.de/mdb/inge-hoeger-mdb/aktuell/detail/news/hohe-zahl-langzeiterwerbsloser-ist-ein-skandal/</link>
                <author>inge.hoeger@bundestag.de (Inge Höger)</author>
                <description>Zur Situation auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Herford im Monat Dezember erklärt die Herforder Bundestagsabgeordnete Inge Höger der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Laut  offizieller Statistik waren im Dezember des vergangenen Jahres im Kreis  Herford 8.193 Menschen ohne Arbeit. Allerdings geben diese offiziellen  Zahlen nicht die Wirklichkeit wieder. Inklusive aller Erwerbslosen, die  aus statistischen Gründen gar nicht mehr auftauchen, wäre das Ergebnis  realistisch - und deutlich schlechter: Real liegt die Zahl der  Arbeitslosen bei 10185, wie DIE LINKE im Kreis Herford auch in diesem  Monat nachgerechnet hat.</span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Seit  Jahren ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen unverändert hoch -unter  ihnen sind viele Ältere, Alleinstehende und Menschen mit Behinderungen.  Dass sich die Regierung und die zuständige Ministerin sowie die  Bundesagentur für Arbeit beinahe tatenlos mit dem hohen Sockel  Langzeiterwerbsloser arrangiert zu haben scheinen, ist ein Skandal.</span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">„Das  vollmundig versprochene Programm der Bundesregierung gegen  Langzeitarbeitslosigkeit entpuppt sich als jämmerliche  Schaufensteraktion“; so Inge Höger weiter. Es hilft gerade einmal  Bundesweit 43.000 Langzeitarbeitslosen, bei über einer Million Menschen  in Langzeiterwerbslosigkeit. Notwendige finanzielle Mittel für Aus -  bzw. Weiterbildung, für Qualifizierungsmaßnahmen, sind nicht vorgesehen.  Dass die Mittel für echte arbeitsmarktpolitische Maßnahmen  zusammengestrichen wurden und werden, trifft diese Gruppe besonders  hart. Zudem sind sie in den ersten sechs Monaten vom Mindestlohn  ausgenommen - sie drohen dadurch zum Spielball von Unternehmen zu  werden.</span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Inge  Höger fordert ein Ende der Ausnahmeregelungen beim gesetzlichen  Mindestlohn und ausreichende Mittel für die Aus- und Weiterbildung  gerade von Langzeiterwerbsloser - sie haben ein Recht auf  Qualifizierung.</span></p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-111300</guid>
                <pubDate>Tue, 06 Jan 2015 13:04:00 +0100</pubDate>
                <title>Inge Höger in der Erstaufnahme für Flüchtlinge in Bielefeld</title>
                <link>https://www.dielinke-ostwestfalen-lippe.de/mdb/inge-hoeger-mdb/aktuell/detail/news/inge-hoeger-in-der-erstaufnahme-fuer-fluechtlinge-in-bielefeld/</link>
                
                <description>Gemeinsam mit VertreterInnen der Flüchtlings- und Asylberatung, mit Politikerinnen aus dem Bielefelder Rathaus und ehrenamtlichen Helfern besuchte Inge Höger am 10. Dezember die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Bielefeld. In dem 2011 wiederbelebten, schon früher als Erstaufnahme fungierenden Haus können aktuell 250 Flüchtlinge aufgenommen werden</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">, bevor sie von der Zentralen Ausländerbehörde (ZAB) geprüft und in die Kommunen weitergeschickt werden. Zur Zeit ist ein Erweiterungsbau in Arbeit, der Mitte 2015 fertig werden soll. Dann gibt es dort Platz für 450 Flüchtlinge. Im Neubau ist eine dringend überfällige Krankenstation eingeplant sowie ein größeren Aufenthaltsraum und bessere Spielmöglichkeiten für Kinder. Der jetzige Aufenthalts- und Speiseraum reicht für so viele Menschen nicht aus und die BewohnerInnen können nur in „Schichten“ essen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Die „European Home Care“, die als billigste Anbieterin auf dem Markt der Flüchtlingsheime durch Gewalt und Übergriffe auf Flüchtlinge bekannt geworden ist, hat hier keinen Zuschlag bekommen. Aber auch hier musste eine europaweite Ausschreibung erfolgen, um den „günstigsten“ Anbieter zu ermitteln. Eine Organisation der freien Wohlfahrtshilfe, die ursprünglich Interesse an dem Betrieb der Flüchtlingserstaufnahme hatte, sah sich außerstande, die geforderten Leistungen mit der geringen finanziellen Ausstattung zu gewährleisten. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Der Andrang in der Einrichtung ist zeitweise sehr groß. Oft bleiben die Flüchtlinge nur ein bis zwei Nächte in der Erstaufnahme und werden dann zu anderen Auffanglagern weitergeschickt. In dieser Zeit ist eine angemessen Asylberatung, die eigentlich stattfinden soll, nicht möglich. Medizinische Betreuung der oft kranken und schwer traumatisierten Menschen gibt es jetzt im Hause nicht, Krankenhäuser und Ärzte sind in der näheren Umgebung nicht vorhanden. Sind Flüchtlinge krank müssen teilweise lange Wege und viele Hürden genommen werden, um die nötige Behandlung sicherzustellen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Frauen aus einer nahe gelegenen Kirchengemeinde haben in Absprache mit dem Sozialpfarrer des evangelischen Kirchenkreises inzwischen eine Kinderbetreuung im Haus etabliert. Drei bis vier Mal in der Woche können die Kinder in einem von den ehrenamtlichen Helferinnen eingerichteten Zimmer ein paar Stunden spielen. Fremdenfeindliche Aktionen gab es – bis auf eine Aktion der Rechten im Wahlkampf – bisher nicht. Gerade das Engagement der Ehrenamtlichen aus dem Bezirk ist ein guter Weg, Verständnis für die Lage der Flüchtlinge zu entwickeln und Fremdenfeindlichkeit im Ansatz zu stoppen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Inge Höger betont: Immer mehr Menschen in der Welt müssen vor Kriegen, politischer und ethnischer Verfolgung fliehen. Die jetzt in Deutschland ankommenden Flüchtlinge werden zum großen Teil hier bleiben. Sie brauchen unsere Hilfe und Solidarität. Bund und Länder müssen dafür sorgen, dass die Lasten nicht bei den ohnehin armen Kommunen des Landes hängenbleiben.</span></p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Tue, 09 Dec 2014 11:28:00 +0100</pubDate>
                <title>Giftwaffe: Regierung informiert Kurden erst nach LINKER Anfrage</title>
                <link>https://www.dielinke-ostwestfalen-lippe.de/mdb/inge-hoeger-mdb/aktuell/detail/news/giftwaffe-regierung-informiert-kurden-erst-nach-linker-anfrage/</link>
                <author>inge.hoeger@bundestag.de (Inge Höger)</author>
                <description>Deutsche Waffenexporte schaden auch Zivilist*innen</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b><i>Waffenexporte schaden auch Zivilist*innen</i></b>
</p>
<p>Deutschland trägt durch seine Waffenlieferungen an den Irak dazu bei,  die Region mit radioaktiver Strahlung zu belasten. Wie im Herbst  bekannt wurde, befinden sich unter den Rüstungsgütern, die die  Bundesregierung den nordirakischen Kurden überlässt, auch sogenannte  MILAN-Raketen, die mit thoriumhaltigen Geschossen bestückt sind. Thorium  wirkt radioaktiv und kann schwere Schäden an Mensch und Natur  anrichten. <br>Auf eine Anfrage der Linksfraktion vom 29. Oktober 2014,  ob denn die Bundesregierung die kurdische Autonomieregierung im Nordirak  über diese Gefahren unterrichtet habe, lautete die Antwort, man <i>werde</i>  sie darüber informieren. Daraufhin kam die Rückfrage seitens der  Linken, „ob und in welcher Form über welche Gefahren beim Einsatz von  MILAN-Lenkflugkörpers informiert <i>wurde</i>.“ Die Regierung ließ mit der Antwort ein wenig auf sich warten, <a href="http://lcmsingehoeger.linkes-cms.de/fileadmin/lcmsingehoeger/Dokumente/2015/141209_Antwort_Thorium.pdf" target="_blank" class="download" title="Leitet Dateidownload ein" rel="noreferrer">um schließlich am 19. November mitzuteilen</a>, man habe die Kurden am 11. November entsprechend informiert und ihnen eine Liste von Schadstoffen zukommen lassen (<a href="http://lcmsingehoeger.linkes-cms.de/fileadmin/lcmsingehoeger/Dokumente/2015/141209_Schadstoffhinweise_Irak_deutsch.pdf" target="_blank" class="download" title="Leitet Dateidownload ein" rel="noreferrer">Liste auf Deutsch</a>, <a href="http://lcmsingehoeger.linkes-cms.de/fileadmin/lcmsingehoeger/Dokumente/2015/141209_Schadstoffhinweise_Irak_englisch.pdf" target="_blank" class="download" title="Leitet Dateidownload ein" rel="noreferrer">auf Englisch</a>).  Das Ganze versehen mit dem Hinweis: „Das Strahlenrisiko bei Einsatz von  Lenkflugkörpern MILAN wird als vernachlässigbar eingeschätzt.“<br>Es  ist müßig, über den letzten Satz zu spekulieren – Fakt ist, dass mit  radioaktiver Strahlung nicht zu spaßen ist. Zudem sind einige Regionen  des Irak bereits seit 2003 durch US-Uranmunition schwer verseucht. Auch  das wird von der Bundesregierung bagatellisiert. Der rapide Anstieg der  Krebs- und Fehlgeburtenrate spricht eine andere Sprache. <br>Unklar ist,  ob die Bundesregierung ohne die LINKE-Anfrage die Kurden überhaupt über  diese Gefahren in Kenntnis gesetzt hätte. Schließlich hat sie sie erst  eineinhalb Monate nach der Anfrage informiert…<br>Bleibt zu befürchten,  dass die Peschmerga (kurdische Armee im Irak) die Waffen dennoch  einsetzen und damit bleibenden Schaden auch für Zivilist*innen  anrichtet. DIE LINKE bleibt bei ihrem Nein zu Waffenexporten. </p>]]></content:encoded>
                
                
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