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DIE LINKE. Kreisverband Gütersloh

300 Arbeitsplätze gefährdet. Jetzt ist SOLIDARITÄT gefragt!

Am 23. 11. 2017 hat die Geschäftsleitung des Molkereikonzerns Friesland Campina Germany der Belegschaft der Produktionsstätte Gütersloh mitgeteilt, die Produktion in Gütersloh zum 31. 03. 2019 einzustellen und damit das Werk komplett zu schließen.

Von der Schließung des Betriebes sind 300 Arbeitsplätze betroffen.

Mitarbeiter und Angehörige haben seit der Verkündung der Schließung mittlerweile 17.000 Protestunterschriften gegen die Schließung gesammelt.

 

Der niederländische Konzern Royal Friesland Campina erfährt, dass es in Deutschland hohe Subventionen gibt.

Darauf beschließt Royal Friesland Campina 2004 seine hoch lukrative Mona Produktion aus den Niederlanden nach Deutschland in den Osten nach Elsterwerda zu verlagern.

2009 hat Royal Friesland Campina geplant, den Standort Elsterwerda zu schließen.

Die damalige Produktion aus Elsterwerda ist daraufhin zum Teil nach Gütersloh und in andere Standorte verlagert worden.

Die Argumentation für das damalige Vorhaben war, dass man aus Umweltaspekten die damalige Produktion „Mona“ näher an die Niederlande holen möchte.

Dafür wurde in Gütersloh eine moderne neue Produktionshalle an das bestehende Gebäude, mit einer Investition von 26 Mio. errichtet.

Der Löwenanteil der zu verlagernden Produktion („Mona“) war ausschließlich für den niederländischen Markt bestimmt.

Die Produktionsstätte Elsterwerda wurde damals allerdings in letzter Sekunde an einen Mitbewerber verkauft.

Da die Produktionsstätte Elsterwerder bereits Erfahrungen mit der Mona Produktion gesammelt hat, wurden diese auch angewendet und ebenfalls in den Niederlanden im Discounter Bereich vertrieben.

Das bestehende Ost/West-Lohngefälle nutzt nun Royal Friesland Campina aus und vergibt die Mona-Abfüllung wieder zurück nach Elsterwerda, obwohl noch zwei weitere „eigene“ Produktionsstätten in Deutschland in Eigenproduktion dies übernehmen könnten.

Friesland Campina baut erneut 300 Arbeitsplätze in Deutschland ab , transportiert jede produzierte Palette, statt aus Gütersloh (190 km bis in die Niederlande) nunmehr aus einer Entfernung von 750 Km bis in die Niederlande.

Die Gewinne bleiben in den Niederlanden, die Arbeitslosen und die Abgase bleiben in Deutschland und das Ost-West-Lohngefälle wird größer und größer.

 

Die Belegschaft und der Betriebsart des Gütersloher Standortes werden weiterhin für den Erhalt der bereits 115 Jahre alten Molkerei kämpfen.

Am Mittwoch, den 13.06.2018 wird die Belegschaft und der Betriebsrat zusammen mit der Gewerkschaft NGG die Originale der Unterschriftenlisten nach Den Haag bringen, um sie dort dem niederländischen König zu überreichen.

Durch diese Übergabe soll dem niederländischen König signalisiert werden, dass viele Menschen in Deutschland mit diesem Vorhaben nicht einverstanden sind und wir den Kampf nicht aufgeben werden.

 


mitmachen: DIE LINKE IN OWL

Aktionsbündnis "Bielefeld Steigt Aus!"

DIE LINKE. NRW: Pressemitteilungen


LINKE in NRW setzt Pflegekampagne fort und steigt ein in Mietenkampagne

Am Wochenende hat die nordrhein-westfälische LINKE in Bochum-Langendreer ihre Care-Konferenz gegen den Pflegenotstand durchgeführt. Rund 90 Teilnehmende aus der Partei, wie auch aus der Pflege, der Gewerkschaft, Betroffene und Angehörige haben in sechs verschiedenen Themen-Workshops diskutiert und weitere Aktivitäten geplant. Am Sonntag fand dann mit etwa 50 Teilnehmenden die Kampagnen-Aktionskonferenz für aktive Parteimitglieder statt. Zusätzlich zur Pflegekampagne stellten drei Referenten aus der Berliner Parteizentrale die frisch gestartete Kampagne zum Thema Wohnen vor. Der Titel: "Bezahlbare Miete statt fetter Rendite". 

Landesregierung NRW trägt politische Verantwortung für Eskalation im Hambacher Forst

„Es geht nicht um eine juristische Auseinandersetzung, sondern um die politische Grundsatzfrage, ob bzw. wann endlich aus der klimaschädlichen Braunkohleverstromung ausgestiegen wird,“ widerspricht Hans Decruppe dem Landesinnenminister in NRW Herbert Reul (CDU). Decruppe ist stellvertretender Landessprecher DIE LINKE. NRW und Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Kreistag Rhein-Erft, in dessen Gebiet die gestern geräumten Teile des Hambacher Forstes liegen, sowie von Beruf Rechtsanwalt. Reul hatte heute in einem Interview mit dem Deutschlandfunk den massiven Polizeieinsatz mit juristischen Argumenten verteidigt.

Räumung Hambacher Forst zynische Verhöhnung des Rechtsstaats

Zum sofortigen Vollzug der Räumung im Hambacher Forst aus Brandschutzgründen Die begonnene Räumung der über 50 Baumhäuser im Hambacher Forst kommentiert Hanno Raußendorf, Sprecher für Klima- und Umweltschutz im Landesvorstand der Linken NRW:

13.9. Essen: Aufstehen gegen rechte Hetze

#wirsindmehr. Das Ruhrgebiet wird ein starkes Zeichen gegen Rassismus setzen. Nach der rassistischen Hetze in Chemnitz und in Köthen mobilisiert die Initiative "#wirsindmehr – Aufstehen gegen rechte Hetze!" nach Essen. Am Donnerstag, 13.9. um 18 Uhr startet die Demonstration um 18 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz. „Nicht nur im Osten Deutschlands rückt die gesellschaftliche Stimmung immer weiter nach rechts. Auch hier, im Ruhrgebiet, sind wir tagtäglich mit Fremdenfeindlichkeit, rechter Hetze und Gewalt konfrontiert“, so Sonja Neuhaus, Mitglied im Landesvorstand DIE LINKE.NRW und Mitorganisatorin der Demonstration.

Beschäftigte an den Unikliniken haben sich mehr Personal erstreikt

„Die Einigung über mehr Personal in den Unikliniken ist ein großer Erfolg für die Streikenden und ein Meilenstein in den Kämpfen für mehr Personal in der Pflege und in Krankenhäusern“, erklärt Inge Höger, Landessprecherin der LINKEN in NRW, zu diesem Ergebnis. DGB und ver.di haben zudem in Berlin das Ergebnis einer Befragung der Beschäftigten vorgelegt. Die Gewerkschaften fordern erhebliche Verbesserungen der politischen Rahmenbedingungen. DIE LINKE. NRW bereitet sich derweil intensiv auf die Care-Konferenz am 22.9. in Bochum vor. Motto: Pflegenotstand stoppen.