Zum Hauptinhalt springen

DIE LINKE. KV Paderborn

„Feminismus heißt, die eigenen Rechte einzufordern“

DIE LINKE gründet die AG LiSA für frauenpolitische Themen. Politisches Frauenfrühstück am 03. Juni 2018 um 11:00 Uhr.

Der Kreisverband DIE LINKE hat am 12. Mai die AG LiSA gegründet. LISA steht für Linke Sozialistische Frauen-Arbeitsgemeinschaft.

„Jetzt haben wir endlich einen Raum für eine moderne Frauenpolitik“, freut sich Teresa Brandt. Sie und andere Interessentinnen diskutierten über viele Themen, die ihrer Meinung nach zu einer modernen Frauenpolitik gehören. Alina Wolf, Sprecherin des Kreisverbands, erzählte beispielsweise vom Problem der Gender-Pay-Gap, also der Lohnlücke zwischen Frauen und Männern. Für sie ist es selbstverständlich Feministin zu sein: „Jede Frau müsste eigentlich Feministin sein, schließlich heißt das, die eigenen Rechte einzufordern.“ Das Problem der konservativen Rollenverteilung sprach Julia Scheidler an. Sie nervt es, dass Frauen, die nach der Geburt schnell wieder arbeiten möchten, schräg angeschaut werden. Eine andere Teilnehmerin teilt ihre Meinung: „Egal, wie frau es macht, sie macht es falsch.“ Auch die Themen des alltäglichen Sexismus und die Tabuisierung von Frauenthemen wie die Periode wurden angesprochen.

Zum besonderen Anlass der Gründung waren auch Gäste angereist: Gabi Lenkenhoff und Annette Koustas vom Landesverband NRW gaben Einblicke in die Arbeit von LiSA. Es gehe vor allem darum, dass es selbstverständlich wird, dass Frauen Politik für sich und andere betreiben, meinte Lenkenhoff. Annette Koustas stimmte ihr zu: „Politik ist noch immer durch patriarchales Denken und Handeln bestimmt. Um gegen frauendiskriminierende Strukturen zu kämpfen müssen wir uns engagieren.“

In Paderborn sehen die Frauen dafür viele Ansätze. „Die Frauenhäuser sind beispielsweise überlaufen. Es kann nicht sein, dass Frauen dort abgewiesen werden“, meint Teresa Brandt. Auch subtiler Sexismus sei ein Problem, beispielsweise bei Werbeauftritten von Unternehmen. Um dagegen etwas zu tun, sollen auf kommunaler Ebene Kooperationen mit den Rats- und Kreistagsfraktionen sowie mit anderen Gruppen gesucht werden, die sich frauenpolitisch engagieren. „Wir freuen uns über jede, die mitmacht. Wer nichts tut, kann auch nichts verändern“, sind sich alle einig.

Interessentinnen können sich am 3. Juni um 11:00 ein Bild machen. Da lädt LISA zum politischen Frauenfrühstück in das Parteibüro DIE LINKE, Ferdinandstr. 25, ein.
 


mitmachen: DIE LINKE IN OWL

Aktionsbündnis "Bielefeld Steigt Aus!"

DIE LINKE. NRW: Pressemitteilungen


Loveparade-Katastrophe: Ernsthafte Aufklärung sieht anders aus

Anlässlich der Zeugenvernehmung von Rainer Schaller im Loveparade-Prozess, erklärt Sascha H. Wagner, Landesgeschäftsführer der NRW-Linken: „Es ist schon eine perfide Inszenierung, die von manchen Zeugen im Loveparade-Prozess dargeboten wird. Zwar hat sich der Chef der damaligen Loveparade-Veranstalterfirma 'Lopavent', Rainer Schaller, vor Gericht nicht annähernd so empathielos aufgeführt, wie Duisburgs ehemaliger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU). Der Verdacht liegt jedoch nahe, dass es Schaller eher darum ging, ein neuerliches PR-Desaster zu verhindern und in der Öffentlichkeit nicht als ähnlich gefühlskalt und verantwortungslos wie Sauerland wahrgenommen zu werden. Der CDU-Politiker hatte bei seiner Zeugenvernehmung im Mai nicht einmal den Anstand besessen, Verantwortung für die Tragödie zu übernehmen und sich bei den Angehörigen der Opfer zu entschuldigen.

Jetzt mit einer radikalen Verkehrswende in die Offensive gehen!

Die EU-Kommission verklagt Deutschland und fünf andere Länder wegen unzureichender Maßnahmen gegen die schlechte Luftqualität in vielen Ballungsräumen. Das sei die unangenehme Konsequenz von verkehrspolitischem Versagen – auch und gerade in Nordrhein-Westfalen, so Vertreter der Partei DIE LINKE.

Rücktritt Schulze Föcking überfällig - Vorwürfe weiter aufklären!

Zum Rücktritt der NRW-Umweltministerin Christina Schulze Föcking (CDU) „Der Rücktritt von Ministerin Schulze Föcking war überfällig!“, erklärt der stellvertretende Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE in Nordrhein-Westfalen, Darius Dunker. „Wir haben ihn seit langem gefordert. Sehr unerfreulich ist zugleich, dass er – nach Aussagen der Ministerin – wegen Drohungen gegen ihre Familie erfolgt, und nicht primär aus Einsicht in politische Fehler und die persönliche Befangenheit als Vertreterin der Massentierhaltung“, so Dunker.

Internationaler Tag der Pflege: Jetzt endlich Handeln!

Anlässlich des Internationalen Tages der Pflege am 12. Mai, erklärt Sascha H. Wagner, Landesgeschäftsführer der NRW-Linken: „Die Linke erwartet von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) endlich in Sachen Pflegenotstand tätig zu werden und dafür zu sorgen, dass Pflegekräfte entlastet und deutlich besser entlohnt werden. Anstatt sich in reaktionärer und populistischer Weise zu Themen zu äußern, die nicht in sein Ressort fallen, muss Spahn endlich liefern. Ansonsten beweist er einzig, in seinem neuen Amt fehl am Platz zu sein.

E.ON-HV 2018: Im Schatten des Stellenkahlschlags

E.ON und RWE planen eine Neuordnung ihrer Geschäfte mit der Übernahme von Innogy durch E.ON und einem umfangreichen Tausch von Geschäftsaktivitäten und Vermögenswerten. E.ON konzentriert sich auf die Energienetze und das Endkundengeschäft, RWE mutiert zu einem Stromproduzenten aus konventionellen und erneuerbaren Energien. E.ON erhält das Vertriebs- und Netzgeschäft von Innogy, RWE die Ökostrom-Sparte. Dabei sollen bei E.ON und Innogy insgesamt bis zu 5000 Stellen - von mehr als 70.000 Stellen insgesamt - wegfallen. Dadurch sollen langfristig 800 Mio. € jährlich eingespart werden. Insbesondere in Essen und Dortmund wird ein Stellenkahlschlag befürchtet.