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Gegen soziale Spaltung und für mehr Demokratie und Transparenz - DIE LINKE. Lippe wählt Gewerkschaftssekretärin als Landratskandidatin

Am Samstag wählte die Mitgliederversammlung der Partei DIE LINKE die Direktkandidaten für alle 30 Wahlkreise im Kreis Lippe. Ebenfalls gewählt wurde die bereits im Dezember 2019 nominierte Kandidatin für die Landratswahl, Ursula Jacob-Reisinger. Die Gewerkschafterin erhielt ein einstimmiges Votum der Kreismitgliederversammlung.

Die 62-jährige Politikerin der LINKEN ist seit 2010 als Gewerkschaftssekretärin bei ver.di im Fachbereich Handel und seit 2016 Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Kreistag Lippe. Die ehemalige Betriebsratsvorsitzende bei Hertie in Detmold und Hartz-IV-Kritikerin setzt sich neben Klimaschutz und Umweltschutz, für bezahlbares Wohnen und mehr soziale Gerechtigkeit im Kreis Lippe ein.

 

Das Kernanliegen der LINKEN ist, neben dem Klimaschutz und dem Umweltschutz, mehr Geld für die Kommunen und dass der Kreis Lippe nach Kräften dazu beiträgt, dass die soziale Spaltung zwischen Arm und Reich vermindert wird. Die Bekämpfung der Kinderarmut und der Kampf für mehr und besser bezahltes Personal im Gesundheits-und Pflegebereich gehören dazu. Der Kreis Lippe soll nicht weiter Sozial- und Tarifdumping betreiben. Verdeckte oder offene Privatisierungen von kreiseigenen Unternehmen sollen unterbleiben und die Tarifbindung der privatrechtlich organisierten Unternehmen des Kreises Lippe sichergestellt werden.

Aktuell gilt es, die Folgen der Corona Pandemie einzuschätzen und sehr genau darauf zu achten, dass dies nicht auf Kosten der Schwächsten im Kreis Lippe geschieht.

Kreissprecher Matthias Uphoff erläutert in einer Pressemeldung: „In der Wahlversammlung wurde deutlich, dass Ursula Jacob-Reisinger als amtierende Fraktionsvorsitzende der Kreistagsfraktion und aktive Gewerkschafterin diese Themen gut nach außen vertreten kann.“

Die Kandidatin stellte nach ihrer Wahl fest: „Eines unserer Hauptthemen im Kreistag während der laufenden Wahlperiode war der Konzernbetriebsrat. Nun steht fest, dass die abschließende Verhandlung am 26.08.2020 vor dem BAG in Erfurt stattfindet. Wir hoffen, dass die beiden positiven Entscheidungen aus den Vorinstanzen dort bestätigt werden. Ein langjähriges Arbeitsgerichtsverfahren sowie die Steuer- und Beitragsverschwendung ist dann beendet und Transparenz in den kreiseigenen Unternehmen geschaffen. Ich werde unter anderem dafür sorgen, dass der Konzernbetriebsrat der privatrechtlich organisierten Unternehmen des Kreises Lippe anerkannt wird und keine weiteren Instanzen oder Gerichte sich mit diesem unnötigen Rechtsstreit beschäftigen müssen. DIE LINKE steht außerdem für deutlich mehr Transparenz in der gesamten Kreispolitik und setzt sich für eine Aufstockung der Polizeidienststellen in Lippe ein. Denn der Missbrauchsskandal in Lügde hat verdeutlicht, dass für mehr Sicherheit in Lippe gesorgt werden muss!“

Kreissprecherin Petra Riedel findet: „Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern ist noch immer nicht erreicht, dies gilt auch für eine gleichberechtigte Besetzung von Führungspositionen in Gremien, kreiseigenen Unternehmen oder Beteiligungen. Nicht nur darum wird es höchste Zeit, dass eine Frau für das Landratsamt kandidiert!“

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