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"Solidaritäts-Kundgebung gegen rechte Gewalt und Bedrohungen durch Faschisten in Lemgo"

Am 31.10 um etwa 22.30 Uhr ging eine Gruppe von knapp einem Dutzend Personen aus der rechten Szene Beleidigungen grölend am Lemgoer Wahlkreisbüro des LINKE Bundestagsabgeordneten Friedrich Straetmanns vorbei. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich zwei Parteimitglieder, darunter ein Mitarbeiter von MdB Straetmanns im Nachgang einer Sitzung im Büro auf. Nach etwa 10 Minuten, als die zwei LINKE-Mitglieder das Büro verließen, stellte sich heraus, dass ein Teil der Gruppe auf der gegenüberliegenden Seite lauerte. Sie versuchten die LINKE-Mitglieder durch angedrohte Gewalt einzuschüchtern. Weiter nannten die rechten Aktivisten u.a. die Namen nicht anwesender Parteimitglieder mit persönlichen Informationen.

Wir sehen darin eine besorgniser​regende Entwicklung, dass organisierte Faschisten in Lemgo versuchen, durch Einschüchterungsversuche unsere politische Arbeit zu behindern. Faschistische Kräfte fühlen sich derzeit ermutigt, ihre menschenverachtende Politik verstärkt in die Öffentlichkeit zu tragen. Der Wahlerfolg der AfD in Thüringen mit dem Faschisten Höcke an der Spitze trägt dazu bei. Gleichzeitig werden rechte Kräfte versuchen die kommende Krise des Kapitalismus für sich zu nutzen. Sie profitieren von der Zukunftsangst und den sozialen Problemen in Europa und nutzen u.a. Geflüchtete als Sündenböcke.

Dagegen müssen wir uns wehren! Um den Faschisten den Boden zu entziehen, brauchen wir kostenlose Bildung, bezahlbaren Wohnraum, starke Gewerkschaften und gute Arbeit für alle. Egal ob du in Deutschland geboren, Migrant*in oder Geflüchtete*r bist: Nur geeint und unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion und Sexualität können wir diese Probleme lösen!

Lasst uns zeigen, dass wir uns nicht von Faschisten einschüchtern lassen und werdet gemeinsam aktiv gegen Rassismus und Faschismus. Wir lassen uns nicht spalten! 

Kommt darum zu unserer Kundgebung am 15.11. um 16 Uhr, Marktplatz Lemgo"