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Friedrich Straetmanns, DIE LINKE. Bielefeld, für OWL in den Bundestag gewählt

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

liebe Parteigenossinnen und Genossen,

mit 9,2 Prozent der Wählerstimmen konnte DIE LINKE ihr Ergebnis leicht verbessern. 69 Bundestagsabgeordnete werden eine starke LINKE Opposition bilden. Als gemeinsamer Kandidat der LINKEN in Ostwestfalen Lippe darf ich mich nun für Ihre Belange und Interessen im Bundestag einsetzen. Nach wie vor werden gute Renten, die Abkehr von Leiharbeit und sachgrundlosen Befristungen, die Erhöhung des Mindestlohns und weitere soziale Themen, die Forderungen der LINKEN bestimmen. Durch Sie, liebe Wählerinnen und Wähler, habe ich die Möglichkeit bekommen, diese Themen stärker in die Debatten im Bundestag einzubringen. Gerade die Problematik um bezahlbaren Wohnraum, die wir in Bielefeld seit Jahren thematisieren und mit allen Kräften voranzutreiben versuchen, werde ich mit nach Berlin nehmen, um Lösungen zu erarbeiten.

Die Verfolgung der Wahlergebnisse am gestrigen Abend fiel uns allen nicht leicht: nur noch 20 Prozent erreicht die SPD nach ihrer verfehlten Gerechtigkeitskampagne. Kanzlerin Merkel bekommt weitere vier Jahre, um Menschen im eigenen Land in prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu zwängen. Die Renten werden künftig noch weiter sinken. 
Und die AfD zieht mit 94 Sitzen in den Bundestag ein. Die AfD wird nun als drittstärkste Fraktion im Parlament zu einer erheblichen Gefahr für das demokratische System. Es droht ein Rechtsruck bei den anderen Parteien. Gleichzeitig vertritt die AfD vor allem eine Politik gegen ärmere Menschen. Beispielsweise ist die AfD trotz der Wohnungsnot und der hohen Mieten gegen den sozialen Wohnungsbau.

Sehr beeindruckt bin ich von der Zustimmung der Bielefelderinnen und Bielefelder für die linke Politik und überaus dankbar für das Vertrauen, das nicht nur meiner Partei, sondern auch mir persönlich für die Ausführung des Mandats gegeben wurde. 11,2 Prozent der Zweitstimmen hat die LINKE in Bielefeld erreichen können, im Stadtbezirk Mitte sogar 17 Prozent – nach Köln das zweitstärkste Ergebnis in ganz NRW und ein deutliches Zeichen für den politischen Willen der Bielefelder Bevölkerung. 

Herzlichsten Dank gilt allen Menschen, die in diesen politisch instabilen Zeiten, sich an der Wahl beteiligt und ihre Stimme unserer Partei gegeben haben, die nicht nur im Wahlkampf, sondern über Jahre hinweg, für echte soziale Gerechtigkeit und einen Wandel zu mehr Menschlichkeit statt mehr Wettbewerb kämpft. Noch stärker werden wir falsche Versprechen der anderen Parteien aufdecken und die für einen Großteil der Bevölkerung unzumutbare Politik konsequent abweisen. Kraft und Durchsetzungsvermögen haben meine Parteigenossinnen und Genossen in allen Kreisverbänden in Ostwestfalen Lippe gezeigt - ob vor Ort bei Diskussionen auf der Straße oder bei Gesprächen mit Verwandten und Freunden. Alle Kreisverbände konnten ihre Wahlergebnisse verbessern. Auch dafür spreche ich großen Dank und Respekt aus. 

Für die nun anstehende politische Zukunft hoffe ich, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, weiterhin auf Ihre Unterstützung – für eine von Nationalität, Herkunft und sozialer Zugehörigkeit unabhängige, menschenfreundliche Politik.

http://bundestagswahl2017.dielinke-nrw.de/personen/landesliste_nordrhein_westfalen/friedrich_straetmanns/


Die neue Fraktion der LINKEN im Bundestag auf Bundestag.de

https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien

Bundestagswahl 2017: Nachrichten u. Termine aus OWL


DIE LINKE. Kreisverband Gütersloh

DIE LINKE Kreis Gütersloh: Abschiebungen und die Würde des Menschen

Die Kritik des Kreisverbandes DIE LINKE an der Abschiebepraxis des Kreises Gütersloh war den lokalen Medien keine Zeile wert. Stattdessen hatte das „Haller Kreisblatt“ prompt die Reaktion des Kreises parat. Diese allerdings lässt mehr Fragen offen, als sie beantwortet. Immerhin wissen wir jetzt, dass der Kreis nicht gegen die Anordnung des Amtsgerichtes Gütersloh verstoßen hat. Das Gericht war nämlich anfangs der Meinung, die selbstmordgefährdete Frau solle bis zum 19. März in der LWL-Klinik verbleiben. Auf „Antrag der Klinik“ wurde diese Einweisung aufgehoben und die Frau bereits am 2. März aus der Klinik heraus abgeschoben. Weiterlesen


DIE LINKE.OWL

DIE LINKE.OWL: Solidarität mit Afrin und dem AJZ Bielefeld

DIE LINKE vor dem verbotenen Graffiti am AJZ

Die Mitgliederversammlung aller Kreisverbände der LINKEN in OWL hat sich am vergangenen Samstag in Herford solidarisch mit dem AJZ Bielefeld erklärt. Weil das AJZ ein über 23 Jahre altes Graffiti nicht entfernen will, wird mit Strafverfolgung gedroht. Das Graffiti erinnert an den von der Polizei hinterrücks erschossenen 16-jährigen Kurden Halim Dener. Statt das Graffiti zu zerstören, sollte die Stadt Bielefeld den Erhalt dieses zeitgeschichtlichen Dokuments garantieren. Weiterlesen


Matthias Uphoff, Kreissprecher DIE LINKE. Lippe

DIE LINKE. Lippe fordert: „Nein, so nicht, Frau Vieregge! Minderjährige in Ausbildung müssen besonders geschützt werden – und ganz besonders bei der Bundeswehr!“

Matthias Uphoff, Kreissprecher DIE LINKE. Lippe
Matthias Uphoff, Kreissprecher DIE LINKE. Lippe

Die LINKSFRAKTION und Bündnis `90/Die Grünen im Bundestag hatten beantragt, das Eintrittsalter in die Bundeswehr auf 18 Jahre festzusetzen bzw. das Anwerben von Minder-jährigen zu verbieten. Der Sprecher des Kreisverbandes DIE LINKE. Lippe, Matthias Uphoff, widerspricht jetzt den Ausführungen der lippischen Bundestagsabgeordneten Kerstin Vieregge (CDU) zum Antrag der beiden Fraktionen: „Frau Vieregge, wie muss man eigentlich drauf sein, wenn man wie Sie Jugendliche für die Bundeswehr werben will? Nicht grundlos war zu Zeiten der Wehrpflicht das Mindestalter 18 Jahre, und die Berufsausbildung musste beendet sein.“ Weiterlesen


DIE LINKE. Kreisverband Gütersloh

DIE LINKE: Kreis Gütersloh missachtet Menschenrechte

Am Freitag, dem 2. März wurde eine Frau aus der LWL-Klinik in Gütersloh gezerrt und abgeschoben. Dabei wurde eine Entscheidung des Amtsgerichtes missachtet. Dieses hatte die Unterbringung der selbstmordgefährdeten Frau bis zum 19. März angeordnet. Im Januar scheiterte der Abschiebeversuch der Frau aus Aserbaidschan und ihres Mannes. Mitten in der Nacht drangen unangemeldet Polizeibeamte, ein Arzt sowie Vertreter des Ausländeramtes und des Sicherheitsdienstes in die Flüchtlingsunterkunft in Borgholzhausen ein. Eine angebliche Geiselnahme fand nicht statt. Dennoch waren schwer bewaffnete Einheiten des SEK vor Ort. In Werther und Borgholzhausen wurden Ersatzkräfte zusammengezogen. Das Ergebnis der Nacht: der Mann in Abschiebehaft, die Frau schwer verletzt im Krankenhaus und die beiden Töchter in Angst um ihre Eltern. Weiterlesen


Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung

Fünf von vielen Gründen, warum der Kreis „NEIN!“ zur Tönnies-Erweiterung sagen muss

Bereits im Herbst 2016 beantragte der Tönnies-Konzern eine Erhöhung der Schlachtzahlen um 17 %. Erst im Mai 2017 wurde das öffentlich bekannt. Seitdem informiert das „Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung“ über die Folgen der Vergrößerung des schon jetzt größten Schlachthauses Europas. Seit über fünf Jahren kämpft die IG WerkFAIRträge für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für die vielen Tausend Arbeiterinnen und Arbeiter aus Osteuropa. Nicht allen im Kreis gefällt das. Ob auf dem Schinkenmarkt in Gütersloh oder beim Karneval in Rheda-Wiedenbrück, ob bei Polizei oder beim Rosenmontagskomitee, die freie Meinungsäußerung stößt an ihre Grenzen. Der politische Einfluss wirtschaftlicher Macht ist unübersehbar. Der Kreis Gütersloh hat sich dem bisher gebeugt. Das muss ein Ende haben! Die Fakten sprechen für sich. Weiterlesen

DIE LINKE. NRW: Pressemitteilungen


"Kommission Sicherheit NRW": Bosbach muss Interessenkonflikt auflösen

Wolfgang Bosbach leitet die Kommission der Landesregierung zu innerer Sicherheit. Nun wurde...

Ministerin Schulze Föcking nicht länger tragbar

Falschaussagen der NRW-Umweltministerin Christina Schulze Föcking (CDU) zur Auflösung der...

Ditib-Moschee lässt Kinder Krieg spielen:</br>Schluss mit der Zusammenarbeit

Anlässlich des Vorfalls in der Ditib-Moschee in Herford, bei welchem Kinder in Kampfanzügen und mit...