Statt Rosen und Nelken: Frieden und Sicherheit
Am 8. März begehen Frauen weltweit den internationalen Frauentag als Kampftag für gleiche Rechte und gleiche Chancen. Die Linke NRW möchte dieses Jahr besonders darauf hinweisen, dass Krieg und Gewalt weltweit das Leben und die Rechte von Frauen und Mädchen gefährden.
Dazu erklärt die frauenpolitische Sprecherin des Landesverbandes, Bianca Austin:
„Der internationale Frauentag ist immer auch ein Tag gewesen, an dem Frauen gegen Krieg und für Abrüstung gekämpft haben. Das ist heute notwendiger denn je. Ob wir in die Ukraine, nach Palästina, nach Kurdistan oder in den Iran schauen: Überall wird Krieg wieder zum Mittel der Durchsetzung von Macht- und Profitinteressen von Großmächten und machtbesessenen Anführern.
Dabei trifft Krieg Frauen und Mädchen besonders hart. In bewaffneten Konflikten steigt das Risiko sexualisierter Gewalt massiv, Vergewaltigung wird häufig gezielt als Kriegswaffe eingesetzt. Viele Frauen verlieren ihre wirtschaftliche Existenzgrundlage, müssen allein für ihre Familien sorgen oder mit ihren Kindern fliehen. Gleichzeitig brechen Gesundheitsversorgung, Bildungsangebote und soziale Infrastruktur zusammen – mit schweren Folgen etwa für Schwangerschaftsversorgung, Geburtshilfe und die medizinische Betreuung von Frauen.
Und während man uns sagt, dass für frauenspezifische Gesundheitsforschung, gute Kinderbetreuung oder Pflege nie genug Geld da sein soll, gibt es immer mehr Staaten, die für Waffen und Munition scheinbar endlose Mittel aufbringen. Es wird Zeit, dass wir dagegen aufbegehren!“
